Warum die Fellpflege so oft scheitert und was du besser machen kannst

Glänzendes und gepflegtes Fell ist eines der deutlichsten Anzeichen, dass dein Vierbeiner rundum gesund ist. Die häufigsten Haut- und Fellprobleme gehen auf eine fehlerhafte Pflege zurück. Dabei unterscheiden sich Langhaar- von Kurzhaarrassen im Aufwand und in der Häufigkeit der Fellpflege. Verschafft eurem Hund Erleichterung und trimmt das Fell passend zur Jahreszeit. Obendrein gibt es mit der richtigen Bürste noch eine stimulierende Massage.

Wie viel Hygiene braucht mein Hund?

Der eigentliche Pflegeaufwand macht sich an der Struktur, der Länge und der Dichte des Haarkleids fest. Je nach Rasse lassen sich unterschiedliche Pflegemaßnahmen unterscheiden:

  • trimmen,
  • scheren,
  • baden
  • bürsten und
  • kämmen.

Andernfalls kommen schon bald verfilzte Fellpartien zum Vorschein, die ihr nur mit Mühe wieder herausbekommt. Im Gegensatz solltet ihr zum Beispiel einigen Kurzhaarrassen nicht baden. Die Hautflora würde sich nur mühsam von der schaumigen Prozedur erholen und schlimmstenfalls Hautausschläge davontragen.

Auf jeden Fall solltet ihr euren Vierbeiner von Beginn an, schon als Welpe, an die regelmäßige Fellpflege gewöhnen. Haltet einen Leckerbissen bereit, um junge und unerfahrene Hunde an das Bürsten und Kämmen zu gewöhnen und direkt zu gewöhnen.

Die passenden Utensilien für die Fellpflege:

  • Pflegehandschuh
  • Handbürste – am besten aus Naturhaar mit langen Zähnen
  • Striegelbürsten
  • Flohkamm
  • Schere
  • Schermaschine oder Trimmesser
  • Ledertuch
  • Anti-Verfilzungsspray

Hunde kämmen

Wie pflege ich Hunde mit lange

m Fell?

Es gibt einige Rassen, wie den Pudel oder den Bedlington Terrier, die lockig langes Fell haben, dieses aber nicht oder kaum verlieren. Ein Grund mehr einmal öfter zu Kamm und zur Schermaschine zu greifen. Wobei ihr einen Pudel niemals trimmen solltet, diese Rasse hat nämlich äußerst wenig Unterwolle.

Wir versprechen euch schon jetzt: Hunde mit langem Fell verlangen eine intensive Fellpflege, andernfalls stellen sich Verfilzungen ein, denen ihr nur mit sehr viel Mühe gerecht werdet. Darüber hinaus riskiert ihr einen unangenehmen Parasitenbefall und Hautkrankheiten. Umso wichtiger mindestens ein bis zweimal in der Woche eine ausgiebige Fellpflege durchzuführen. Das Fell der Langhaarhunde ist gekennzeichnet durch eine dichte Unterwolle und langes Deckhaar. Der Deutsche Schäferhund oder der Border Collie besitzen ein recht pflegeleichtes langes Haar, das wir lediglich mehrmals in der Woche bürsten.

Zu den kritischsten Stellen gehören

  • der Kopf,
  • der Fang,
  • die Achseln und
  • die Pfoten.

Für die regelmäßige Fellpflege und das tägliche Bürsten solltet ihr euch eine spezialisierte Hundebürste anschaffen. Im Gegensatz zu Plastik und Kunststoff überzeugen Draht, Metall und Naturborsten, da ihr auf diese Weise eine elektrostatische Aufladung vermeiden. Neben der täglichen Fellpflege und einem regelmäßigen Bad in der Wanne ist es sinnvoll, mindestens einmal im Jahr einen Termin beim Hundefriseur zu vereinbaren. Hier sorgt der Fachmann für den richtigen Schnitt.

Achtung: Erkennt ihr im Fell abgestorbene oder lose Haare, dann sollten diese schnellstmöglich entfernt werden. Andernfalls setzen sich hier schnell Pilze, Ekzeme oder Keime fest. Eine durchdachte und konsequente Fellpflege reduziert demnach das Risiko gefährlicher Erkrankungen. Vereinzelte Verfilzungen und Knoten lassen sich relativ problemlos mit dem Finger auszupfen oder mit dem Antifilzspray bekämpfen. Großflächige Verfilzungen kann jedoch nur die Schermaschine beseitigen.

Tipp: Das Entfilzungsspray vor der Fellpflege aufspüren, ein paar Minuten einwirken lassen, und dann durchkämmen.

So pflegt ihr die dichte Unterwolle

Zumeist ist die Unterwolle beim Hund an Verfilzungen und Hautproblemen schuld. Hierfür eignet sich die Bürste, die mit ummantelten Drahtstiften ausgestattet ist. Habt ihr einen Hund mit einem besonders dichten Unterfell, kauft am besten eine Bürste mit weit auseinander stehenden Stiften, andernfalls ziept es unnötig beim Kämmen.

Mittlerweile gibt es spezielle Bürsten für die Unterwolle, gerade bei Haarausfall oder beim Fellwechsel helfen. Sie sorgen dafür, dass die Hunde bis zu 90 % weniger Haaren. Darüber hinaus verbessern sie die Feldstrukturen und sorgen für ein glänzendes und gesundes Haarkleid.

Mit der Zupfbürste und ihren kleinen Widerhaken entfernt ihr ebenfalls lose Haare und Schmutzpartikel. Jedoch sollten nur erfahrene Hundehalter die Zupfbürste bei einer sehr dichten Unterwolle anwenden. Ein unsachgemäßer Umgang kann zu Verletzungen führen. Spart auf jeden Fall die empfindlichen Partien, wie die Ohren, das Maul und den Fang, aus.

Tipp: Auf keinen Fall die Armbeugen vernachlässigen, denn hier setzen die ersten Verknotungen an. Bei Hunden mit besonders dichter Unterwolle eignen sich Draht- und Zupfbürsten. Dabei haben sich insbesondere Naturhaarbürsten bewiesen.

Warum Kämmen so wichtig ist?

Im Prinzip verhindert das Kämmen nicht nur das Verknoten der Haare. Die Borsten gleiten durchs Haar und verleihen ihm Glanz, indem gerade die abgestorbenen, alten Hautschuppen angezogen werden ebenso wie Staubpartikel. Obendrein kurbelt das tägliche Kämmen den Stoffwechsel des Fells an, was gerade beim Wechsel erforderlich ist.

Hundepflege Tipps BELISY

Die richtige Pflege für Hunde mit kurzem Fell

Bullterrier, Boxer und Dackel haben allesamt kurzes Fell, verlangen von ihren Haltern jedoch eine unterschiedliche Fellpflege. Einige Hundehalter entscheiden sich für einen Vierbeiner mit kurzem Fell, da diese Rassen nicht ganz so pflegeintensiv sind. Dennoch solltet ihr auf die Fellpflege selbst bei kurzen Borsten nicht vollkommen verzichten.

Schließlich stecken die kurzen Haare wie Widerhaken in Polstern und Textilien fest. Wir raten zu einer Gumminoppenbürste, die auch eure Wohnung von Hundehaaren befreit. So braucht ihr vermutlich gar nicht so viel weniger Zeit für die Hundepflege, da ihr eine nicht zu unterschätzender Teil für die Säuberung des Inventars draufgeht.

Wenn es an den Fellwechsel geht, also ca. zwei Mal im Jahr –  zwischen März und Mai und wieder zwischen September und November – laufen Hundehalter von Kurzhaarrassen zur Höchstform auf. In dieser Zeit greift ihr zu Synthetik- oder Naturhaarbürsten, um Staubpartikeln aus dem Fell zu ziehen. Wir empfehlen euch, auch außerhalb des Fellwechsels euren Vierbeiner regelmäßig zu kämmen. Zum einen schafft ihr so ein Ritual der Zuwendung und verbessert zum anderen die Hund-Mensch-Bindung.

Vermeidet es, den Hund mit einer Drahtbürste, mit langen Metallstiften und ohne Gumminoppen zu kämmen. Das kann zu Verletzungen führen und ist den Vierbeinern äußerst unangenehm. Ihr solltet bedenken, dass die Borsten jeweils direkt auf die Gelenke und Knochen treffen.

Besser geeignet ist der Pflegehandschuh oder der Gummihandschuh. Dieser kann aus Textilien oder Gummi bestehen und ist mit gröberen und feineren Borsten besetzt. Es gibt auch Pflegehandschuhe, die beidseitig mit unterschiedlichen Materialien besetzt sind. Wobei es bei der täglichen Fellpflege oftmals sehr aufwändig sein kann, jedes Mal die Seite zu wechseln. Wer es bequemer mag, schafft sich gleich zwei unterschiedliche Handschuhe an, die noch dazu einen angenehmen Massageeffekt erzielen.

Die Vorteile der Pflegehandschuhe auf einen Blick:

  • Die Haut der Hunde wird besser durchblutet.
  • Die Poren der Haut öffnen sich und transportieren den Talg ab.
  • Körpereigene Öle verteilen sich im Fell und auf der Haut.
  • Gesundes und verbessertes Wachstum des Fells.

Kommt euer Vierbeiner vom Spazierengehen und sieht aus wie ein Dreckspatz? Stürzt euch nicht gleich mit Wasser, Bürste und Handtuch auf das Fell. Lasst euren Hund zunächst einmal in seinem Körbchen oder in seinem Hundebett ausruhen. Ihr werdet sehen, der nasse Schmutz trocknet und lässt sich später ohne Probleme abbürsten.

Hundefell trimmen, so geht’s

Gerade bei allen Terrier Rassen und den Schnauzer müssen sich die Hundehalter mit dem Trimmen beschäftigen. Das ist eine besondere Form, das Fell und die Unterwolle zu kürzen. Mithilfe eines speziellen Messers bekommt ihr das abgestorbene Haar direkt an der Wurzel heraus, ohne dabei eurem Hund Schmerzen zuzufügen. Bestenfalls ist das trimmen für einen Hund eine echte Wohltat. Der Hund sollte vom Welpenalter an daran gewöhnt werden. Am besten untersucht ihr mit dem dritten Monat zum ersten Mal einen Hundefriseur mit eurem Welpen und könnten dann auf das trimmen vorbereiten. Mit kleinen Zopfstilllegungen und einem speziellen Trimmmesser zieht er dann die Haare mitsamt der Wurzel heraus, so dass die Vierbeiner im Sommer nicht mehr zu stark schwitzen.

Fellpflege

Schritt für Schritt Hunde richtig scheren

Mittlerweile gibt es neben dem Bürsten, dem Kämmen und dem Trimmen eine einfache Methode, um das Fell des Hundes zu kürzen: das Scheren. Mithilfe von spezialisierten Geräten, könnt ihr so ziemlich gar nichts verkehrt machen. Dennoch ersetzt das Scheren das Kämmen und Bürsten nicht.

Eine allgemeingültige Anleitung für alle Hunderassen können wir euch hier nicht liefern, da die unterschiedlichen Felltypen spezifische Eigenschaften mitbringen:

  1. Vor der Rasur den Hund mit dem Gerät vertraut machen. An die Geräusche der Schermaschine gewöhnen.
  2. Deinen Hund auf eine rutschfeste Trittfläche stellen und mit einer zweiten Person zur Beruhigung agieren.
  3. Das Fell mit einer Drahtbürste zunächst ordentlich ausbürsten und von Verfilzungen und Knoten befreien. Umso einfacher gleitet die Schermaschine durch das Fell.
  4. Besonders behutsam an den sensiblen Körperpartien, wie den Pfoten, an den intimen Stellen, an den Ohren und am Hals vorgehen.

Achtung: Wenn ihr einen Langhaarhund mit starker Unterwolle haltet, dürft ihr ihn auf keinen Fall scheren. Damit würdet ihr das Deckhaar unnötig ausdünnen. Nur in extremen Fällen, wie zum Beispiel bei starken Verfilzungen, ist die Schermaschine die letzte Rettung.

Was tun gegen stumpfes Fell?

Grundsätzlich ist glänzendes und sauberes Hundefell ein Ausdruck von Gesundheit und einem guten Pflegezustand. Doch nicht immer entspricht diese Vorstellung der Realität. Das Haarkleid deines Hundes lebt und kommt mit anderen Hunden, Kletten, Büschen, Gras und Schmutzpartikeln in Berührung. Dennoch besitzt das Hundehaar eine Imprägnierung, was es relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse macht. Diese Imprägnierung lässt sich als fettiger Film verstehen. Hat euer Hund trotz ausreichender Pflege und regelmäßigem Kämmen immer noch kein glänzendes Haar, solltet ihr

  • mit einem Tierarzt sprechen,
  • die Futtersorte wechseln oder
  • den Hund auf Parasiten untersuchen.

Manchmal hat auch die Jahreszeit ihren Einfluss auf die Beschaffenheit des Fells. Insbesondere Nahrungsergänzungsmittel, Öle und Pulver, sowie Fischöl wandern in die Hundenahrung, um ihre Wirkung in glänzendem Fell zu zeigen.

Wie du verfilztes Hundefell entwirren kannst

Hier spielen der Zustand und der Grad der Verfilzung eine ausschlaggebende Rolle für die passenden Gegenmaßnahmen. Handelt es sich um kleinere Knoten, die ihr direkt nach dem Spaziergang feststellt, könnt ihr diese mit einem Anti Verfilzungsspray entwirren und versuchen vorsichtig herauszulösen.

Kleinere Stellen lassen sich per Hand herausziehen. Das sollte eurem Hund aber niemals unangenehm sein. Bei großflächig verfilzten Platten kommt jedes Spray schnell an seine Grenzen. Hier bleibt euch nichts Anderes übrig, als das Fell vollständig zu entfernen. Je nach Hunderassen empfiehlt sich die Schermaschine. In besonders schwerwiegenden Fällen solltet ihr einen erfahrenen Hundefriseur aufsuchen, der weiß sicherlich Rat.

Nasses Hundehaar: Warum nasse Hunde so mies müffeln?

„Puh, du riechst wie ein nasser Hund.“ An regnerischen Tagen kommt die Hundeliebe an ihre Grenzen, da der Vierbeiner wohl auch mit geschlossenen Augen zu erkennen ist. Doch warum riechen nasse Hunde so intensiv? Jeder Hund besitzt Talg auf seiner Haut, das von den Drüsen produziert wird. Die Drüsen sitzen direkt unter dem Fell.

Das Sekret ist besonders wichtig im Kampf gegen Bakterien und Parasiten und schützt euren Hund gerade bei Nässe. Das bedeutet, die Talgdrüsen laufen bei Regen und Nässe zur Höchstform auf. Ganz nebenbei lösen sich auch Duftstoffe, die für unsere Nase nicht gerade sehr angenehm sind. Auch wenn wir als Menschen selbst Talgdrüsen haben, unterscheidet sich die Zusammensetzung wesentlich. Keine Sorge, Talg bleibt natürlich und der Geruch wird wie der Regen vorübergehen.

BELISY Hundebürsten Testimonial

Fazit

Eine ordentliche Fellpflege beginnt schon im jüngsten Welpenalter und orientiert sich an der Dichte, der Länge und der Zusammensetzung des Fells. Tatsächlich gibt es weitreichende Unterschiede zwischen den Rassen. Einige besitzen eine starke Unterwolle und dürfen nicht geschoren werden. Anderen Hunderassen verschafft ihr durch das Trimmen Erleichterung. Besorgt euch im Handel die richtige Hundebürste für das Fell eures Vierbeiners und gönnt euch ein regelmäßiges Wellness-Programm, das sich zugleich positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung auswirkt.

Hundefell trimmen, so geht’s

Gerade bei allen Terrier Rassen und den Schnauzer müssen sich die Hundehalter mit dem Trimmen beschäftigen. Das ist eine besondere Form, das Fell und die Unterwolle zu kürzen. Mithilfe eines speziellen Messers bekommt ihr das abgestorbene Haar direkt an der Wurzel heraus, ohne dabei eurem Hund Schmerzen zuzufügen. Bestenfalls ist das trimmen für einen Hund eine echte Wohltat. Der Hund sollte vom Welpenalter an daran gewöhnt werden. Am besten untersucht ihr mit dem dritten Monat zum ersten Mal einen Hundefriseur mit eurem Welpen und könnten dann auf das trimmen vorbereiten. Mit kleinen Zopfstilllegungen und einem speziellen Trimmmesser zieht er dann die Haare mitsamt der Wurzel heraus, so dass die Vierbeiner im Sommer nicht mehr zu stark schwitzen.

Fellpflege

Schritt für Schritt Hunde richtig scheren

Mittlerweile gibt es neben dem Bürsten, dem Kämmen und dem Trimmen eine einfache Methode, um das Fell des Hundes zu kürzen: das Scheren. Mithilfe von spezialisierten Geräten, könnt ihr so ziemlich gar nichts verkehrt machen. Dennoch ersetzt das Scheren das Kämmen und Bürsten nicht.

Eine allgemeingültige Anleitung für alle Hunderassen können wir euch hier nicht liefern, da die unterschiedlichen Felltypen spezifische Eigenschaften mitbringen:

  1. Vor der Rasur den Hund mit dem Gerät vertraut machen. An die Geräusche der Schermaschine gewöhnen.
  2. Deinen Hund auf eine rutschfeste Trittfläche stellen und mit einer zweiten Person zur Beruhigung agieren.
  3. Das Fell mit einer Drahtbürste zunächst ordentlich ausbürsten und von Verfilzungen und Knoten befreien. Umso einfacher gleitet die Schermaschine durch das Fell.
  4. Besonders behutsam an den sensiblen Körperpartien, wie den Pfoten, an den intimen Stellen, an den Ohren und am Hals vorgehen.

Achtung: Wenn ihr einen Langhaarhund mit starker Unterwolle haltet, dürft ihr ihn auf keinen Fall scheren. Damit würdet ihr das Deckhaar unnötig ausdünnen. Nur in extremen Fällen, wie zum Beispiel bei starken Verfilzungen, ist die Schermaschine die letzte Rettung.

Was tun gegen stumpfes Fell?

Grundsätzlich ist glänzendes und sauberes Hundefell ein Ausdruck von Gesundheit und einem guten Pflegezustand. Doch nicht immer entspricht diese Vorstellung der Realität. Das Haarkleid deines Hundes lebt und kommt mit anderen Hunden, Kletten, Büschen, Gras und Schmutzpartikeln in Berührung. Dennoch besitzt das Hundehaar eine Imprägnierung, was es relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse macht. Diese Imprägnierung lässt sich als fettiger Film verstehen. Hat euer Hund trotz ausreichender Pflege und regelmäßigem Kämmen immer noch kein glänzendes Haar, solltet ihr

  • mit einem Tierarzt sprechen,
  • die Futtersorte wechseln oder
  • den Hund auf Parasiten untersuchen.

Manchmal hat auch die Jahreszeit ihren Einfluss auf die Beschaffenheit des Fells. Insbesondere Nahrungsergänzungsmittel, Öle und Pulver, sowie Fischöl wandern in die Hundenahrung, um ihre Wirkung in glänzendem Fell zu zeigen.

Wie du verfilztes Hundefell entwirren kannst

Hier spielen der Zustand und der Grad der Verfilzung eine ausschlaggebende Rolle für die passenden Gegenmaßnahmen. Handelt es sich um kleinere Knoten, die ihr direkt nach dem Spaziergang feststellt, könnt ihr diese mit einem Anti Verfilzungsspray entwirren und versuchen vorsichtig herauszulösen.

Kleinere Stellen lassen sich per Hand herausziehen. Das sollte eurem Hund aber niemals unangenehm sein. Bei großflächig verfilzten Platten kommt jedes Spray schnell an seine Grenzen. Hier bleibt euch nichts Anderes übrig, als das Fell vollständig zu entfernen. Je nach Hunderassen empfiehlt sich die Schermaschine. In besonders schwerwiegenden Fällen solltet ihr einen erfahrenen Hundefriseur aufsuchen, der weiß sicherlich Rat.

Nasses Hundehaar: Warum nasse Hunde so mies müffeln?

„Puh, du riechst wie ein nasser Hund.“ An regnerischen Tagen kommt die Hundeliebe an ihre Grenzen, da der Vierbeiner wohl auch mit geschlossenen Augen zu erkennen ist. Doch warum riechen nasse Hunde so intensiv? Jeder Hund besitzt Talg auf seiner Haut, das von den Drüsen produziert wird. Die Drüsen sitzen direkt unter dem Fell.

Das Sekret ist besonders wichtig im Kampf gegen Bakterien und Parasiten und schützt euren Hund gerade bei Nässe. Das bedeutet, die Talgdrüsen laufen bei Regen und Nässe zur Höchstform auf. Ganz nebenbei lösen sich auch Duftstoffe, die für unsere Nase nicht gerade sehr angenehm sind. Auch wenn wir als Menschen selbst Talgdrüsen haben, unterscheidet sich die Zusammensetzung wesentlich. Keine Sorge, Talg bleibt natürlich und der Geruch wird wie der Regen vorübergehen.

BELISY Hundebürsten Testimonial

Fazit

Eine ordentliche Fellpflege beginnt schon im jüngsten Welpenalter und orientiert sich an der Dichte, der Länge und der Zusammensetzung des Fells. Tatsächlich gibt es weitreichende Unterschiede zwischen den Rassen. Einige besitzen eine starke Unterwolle und dürfen nicht geschoren werden. Anderen Hunderassen verschafft ihr durch das Trimmen Erleichterung. Besorgt euch im Handel die richtige Hundebürste für das Fell eures Vierbeiners und gönnt euch ein regelmäßiges Wellness-Programm, das sich zugleich positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung auswirkt.

By | 2017-06-19T14:21:30+00:00 April 22nd, 2017|Categories: Blog|Tags: |Kommentare deaktiviert für Warum die Fellpflege so oft scheitert und was du besser machen kannst