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Hunde und Zecken: Wie ist der Vierbeiner am besten zu schützen?

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Die ersten warmen Sonnenstrahlen erwecken die Natur zum Leben. Die bunten Blumen sprießen, die Bäume und Sträucher sind mit einem grünen Flaum bedeckt, die jungen Grashalme schaukeln in der sanften Brise. Auf den Grashalmen schaukeln die gierigen Zecken-Weibchen mit und nutzen jede Gelegenheit, sich einen neuen Wirt zu finden. Zum Beispiel einen vorbeilaufenden Hund.

Eine vollgesaugte Zecke ist nicht nur eklig, sondern auch gefährlich. Jedoch ist der Kampf gegen Zecken keineswegs verloren. In diesem Beitrag stellen wir die bekannten synthetischen und natürlichen Antizeckenmittel vor.

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Zecken - allgegenwärtige Parasiten

Da die Zecken zu den wechselwarmen Tieren gehören, haben wir und unsere Vierbeiner von den blutsaugenden Schmarotzern während der kalten Jahreszeit Ruhe. Bei Lufttemperaturen über 7 Grad Celsius erwachen die Parasiten aus ihrer Winterstarre und gehen auf die Jagd. Da der Klimawandel die Winter in Europa milder macht, beginnt die Zeckenzeit Jahr für Jahr früher. Wer vorbeugen möchte, sollte Zeckenstiche, fälschlicherweise auch oft Zeckenbisse genannt, daher so gut es geht vermeiden. 

Es sind vor allem der braunschwarze Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), die schwarze gefleckte Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die unsere Hunde befallen. Die Blutsauger spüren die Körperwärme des Hundes und lassen sich in sein Fell fallen. Auf dem Hund angekommen, suchen die Parasiten eine gut durchblutete Stelle auf der Haut. Dort kleben sie sich mit einem Sekret fest, schneiden die Haut des Wirts auf und ernähren sich von seinem Blut. Damit der Hund den Zeckenstich nicht spürt, spült der Schmarotzer etwas Betäubungsmittel in die Wunde.

Der Parasit saugt sich mit Blut voll und wächst auf das 200-fache seiner ursprünglichen Größe. Alles, was das Weibchen noch braucht, ist ein Männchen und eine ruhige Stelle im Falllaub, um ihre Eier zu legen. Ist das Lebenswerk der Zecke vollendet, stirbt das Weibchen.

 

Krank durch Zeckenstich

Jeder Stich einer Zecke hinterlässt eine offene Wunde auf der Hundehaut, die sich nur zu schnell entzünden kann. Gelangt Schmutz in die Wunde, droht dem Vierbeiner eine Blutvergiftung. Außerdem schlecken die Hunde nur zu gerne ihre Wunden ab in der Hoffnung, sich zu heilen. Leider erreichen die Fellnasen manchmal das Gegenteil, denn es bildet sich ein eitriger und juckender Hotspot.

Doch die größte Gefahr durch Zecken ist eine andere. Die blutsaugenden Parasiten sind nämlich hochinfektiös. Zwar überträgt nicht jeder Zecke Krankheitserreger, jedoch mit wachsender Anzahl an Zecken steigt auch die Ansteckungsgefahr.

Ein Zeckenstich kann den Hund unter anderem mit Borreliose, Anaplasmose und Babesiose anstecken. Zu erkennen sind alle drei bedrohliche Krankheiten an einem schlechten Allgemeinbefinden, Fieberschüben und Appetitlosigkeit. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, kann vor allem die Babesiose zum Tod des Vierbeiners führen. Eine medikamentöse Behandlung ist zwar möglich, jedoch kompliziert und langwierig.

 

Erstversorgung bei Zeckenstich

Während der warmen Jahreszeit lohnt es sich, den Hund nach jeder Gassirunde nach Zecken abzusuchen. Vor allem bei Kurzhaarrassen verspricht diese Methode Erfolg, denn sogar frisch gelandete, nicht festsitzende Zecken sind so ausfindig zu machen.

Sitzt eine Zecke jedoch fest, ist eine gewisse Kraftanstrengung erforderlich, um den Parasiten vom Hund zu trennen. Eine Zeckenzange kann diese unangenehme Arbeit erleichtern. Nach ein paar misslungenen Versuchen kriegt jeder den Dreh raus und entfernt die Schmarotzer. Übrigens ist es tatsächlich sinnvoller, die Zecken nicht zu ziehen, sondern mit einer Drehbewegung zu entfernen.

Die Wunde ist mit einer Wundheilsalbe oder mit kolloidalem Silber zu versorgen, um Entzündungen vorzubeugen.

  

Sprays, Sport-Ons und Zeckenhalsbänder - Wirkstoff bestimmt die Effizienz

Einem Vierbeiner ein Halsband anzuziehen oder seine Haut im Nacken und am Rutenansatz mit einem flüssigen Mittel zu beträufeln, um Zecken fernzuhalten - für jeden Hundehalter ein Traum. Doch nicht jeder Traum geht in Erfüllung. Am Markt gibt es eine breite Palette an Zecken- und Flohhalsbändern und Spot-ons. Die meisten davon bieten einen gewissen Schutz, zu 100 Prozent verhindert kein Mittel den Befall.

Unglücklicherweise erweisen sich die Zecken als richtige Anpassungskünstler und werden im Laufe der Zeit gegen viele Mittel resistent. So verlieren die einst beliebten Halsbänder von Frontline nach und nach Ihre Wirkung. Gegen andere Stoffe wiederum entwickeln einige Vierbeiner Allergien und leiden unter Juckreiz oder Magen-Darm-Verstimmungen.

Im Vergleich zu chemischen Substanzen sind natürliche Abwehrstoffe gegen Zecken schonender und trotzdem effektiv. Dabei schrecken solche Substanzen wie Geraniol die blutrünstigen Zecken nicht nur ab, sondern töten sie auch. Nebenwirkungen sind bei pflanzlichen Stoffen nicht ausgeschlossen, treten aber vergleichsweise selten auf.

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Mit Kokos und Schwarzkümmelöl gegen Zecken - natürliche Antiparasitika richtig anwenden

Zwei pflanzliche, natürliche Antizeckenmittel gehören in der Hundewelt zu den Rennern. Das ist zum einen das naturbelassene Kokosöl mit seinem Hauptinhaltsstoff, der Laurinfettsäure. Dieses Öl ist bei Zimmertemperatur fest, weißlich und duftet exotisch nach Kokos. Während wir Menschen den Duft angenehm finden und die Hunde dem Geruch neutral gegenüberstehen, hassen die Zecken das Kokosöl. Sogar relativ geringe Mengen davon genügen, um die Schmarotzer zu vertreiben. Dabei lässt sich das Kokosöl sowohl in das Hundefutter geben als auch auf die Haut auftragen. Da manche Vierbeiner allergisch auf Kokosöl reagieren, ist bei der ersten Anwendung Vorsicht geboten.

Das Schwarzkümmelöl ist ein anderes vielversprechendes Antizeckenmittel. Dieses geruchsneutrale Öl enthält Thymoquinon, eine Substanz, die auf Zecken abschreckend wirkt. Nebenher bekämpft das Schwarzkümmelöl Allergien, stärkt die Immunabwehr und wirkt sich positiv auf die Fellqualität aus. Das Öl wirkt von innen und von außen, kann also dem Futter beigemischt und auf die Haut aufgetragen werden. Nur auf die Dosierung ist unbedingt zu achten, denn zu viel Schwarzkümmelöl belastet die Leber.

 

Bachblüten als natürliches Zeckenschild - sanft und entschlossen gegen Parasiten

Die Mutteressenzen der Heilpflanzen können nach der Vorstellung vieler Phytotherapeuten die Harmonie zwischen der Seele und dem Körper wiederherstellen. Dadurch lässt sich eine Krankheit entweder vollständig heilen oder verläuft milder. Unter den Bachblüten eignen sich einige als Zeckenabwehr. Dazu gehört die Blüte Nr. 37 Wild Rose, die bei schweren Erkrankungen, Erschöpfung und apathischen Zuständen hilft. Oder die Blüte Nr. 23 Olive, die Abhilfe bei Erschöpfung und schwerer, langer Krankheit leistet. Nr. 33 Walnut ist unter anderem bei Änderung der Lebensumstände hilfreich und die Nr. 1 Agrimony eine Hilfe bei inneren, tief verborgenen Störungen.

Der Zeckenschutz mit Bachblüten ist eine artgerechte und sanfte Methode, die den Hund von innen aufbaut und widerstandsfähiger gegenüber den Angriffen der Parasiten macht. Mit weiteren pflanzlichen Antiparasitika lässt sich die Bachblüten-Behandlung gut kombinieren.

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Bierhefe als Antizeckenmittel - lecker, nahrhaft und gut fürs Fell

Die Bierhefe ist reich an Vitamin B und als Ergänzungsfutter für glänzendes, dichtes Fell bekannt. Den meisten Hunden schmeckt Futter mit Bierhefe und ruft bei den Vierbeinern keine Nebenwirkungen hervor. Die Bierhefe riecht angenehm und passt zum Barffutter genauso gut wie zum Nassfutter aus der Dose. Die Erfahrung von vielen Ernährungswissenschaftlern zeigt, dass Bierhefe auf die Zecken abschreckend wirkt.

Bekommt ein Hund ein mit Bierhefe angereichertes Futter, meiden die Schmarotzer das Tier. Zur äußeren Anwendung ist ein Bierhefespray zu empfehlen. Nebenwirkungen gibt es bei richtiger Dosierung keine.

 

Bernstein gegen Zecken? Ja, das geht!

Bernstein sieht wunderschön aus und ist erstaunlicherweise weit mehr als nur ein Schmuck. Eine elegante Bernsteinkette umschließt den Hals eines Hundes und kommt bei Kurzhaarhunden am besten zur Geltung. Warum Bernstein als ein natürliches Zeckenschild wirkt, ist nicht ganz klar. Womöglich ist es die statische elektrische Ladung, die Parasiten abschreckt. Nicht bei allen Hunden lässt sich die erwünschte Wirkung von Bernstein nachweisen, doch einige Vierbeiner bleiben dank Bernsteinschmuck über den ganzen Sommer zeckenfrei.

Eine wichtige Anmerkung zum Schluss - alle oben erwähnten Antizeckenmittel sind nicht zur Behandlung von Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose geeignet.


Weiterführende Quellen:

  1. https://www.allianz.de/gesundheit/hundekrankenversicherung/hundekrankheiten/zecken/
  2. https://www.hundeseite.de/hundewissen/hundewissen-gesundheit/zecken-beim-hund-gefahren-bekaempfung-vorbeugung.html
  3. https://www.zecken.de/de/

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